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Die Gemeinde Kirchberg an der Iller plant kurz- bis mittelfristig die Ausweisung weiterer Baugebiete und muss im Zuge der Erstellung der jeweiligen Bebauungspläne Ausgleichsflächen nachweisen. Aus diesem Grund wurde das Büro LARS consult beauftragt, für sechs bereits im Besitz der Gemeinde liegende Bereiche eine abgestimmte Ausgleichsflächenkonzeption zu erarbeiten. Ziel dieser Planung ist es, die mit den zukünftigen Ausweisungen der Bauflächen voraussichtlich entstehenden Eingriffe in Natur und Landschaft sowohl im Hinblick auf die Erfordernisse der Ökokontoverordnung Baden-Württemberg als auch hinsichtlich der artenschutzrechtlichen Belange hinreichend auszugleichen.


Sämtliche Untersuchungsflächen wurden zunächst hinsichtlich Ihrer Bestandssituation kartiert. Anschließend wurden unter Einbeziehung der ökologischen Gesamtsituation der umliegenden Flächen (z. B. Abstände zu Verkehrs-, Siedlungs- und Gehölzflächen, räumliche Nähe zu ökologisch höherwertigen Flächen etc.) sowie unter Berücksichtigung von artenschutzrechtlichen Belangen unterschiedliche ökologische Zielvorgaben für die einzelnen Flächen formuliert und ein entsprechendes Maßnahmenkonzept abgeleitet.


Die vorgeschlagenen Maßnahmen wurden in entsprechenden Plänen dargestellt und – analog zur Bestandssituation – gemäß den fachlichen Vorgaben der Ökokontoverordnung Baden-Württemberg bilanziert. Die Differenz zwischen der Planungs- und der Bestandssituation ist dann als das naturschutzfachliche Aufwertungspotenzial der jeweiligen Fläche – ausgedrückt in Ökopunkten – anzusehen