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Im Auftrag des Straßenbauamts Dillingen werden 2016 die vorkommenden Arten entlang der St 2212 erfasst um die Eingriffsschwere des langfristig geplanten Ausbaus abschätzen zu können. Dazu werden in den kommenden Wochen zu den Artengruppen Avifauna, Reptilien, Amphibien, Insekten und Säuger Untersuchungen stattfinden. Hervorzuheben ist für das Untersuchungsgebiet das potentielle Vorkommen der in Bayern noch selten nachgewiesenen Wildkatze. Ihr Nachweis soll unter Einsatz von Haarfallen erbracht werden. Dabei werden raue Holzpflöcke regelmäßig im Untersuchungsgebiet verteilt und mit einem Lockstoff (wie Baldrian) behandelt. Nimmt die Wildkatze den Geruch wahr, wird sie sich dem Pflock nähern und sich an ihm reiben. Die dabei am Pflock verbleibenden Haare können anschließend mittels genetischer Analyse sicher der Wildkatze zugeordnet werden.