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Nach etwa einjähriger Bauzeit wurden, nach Abschluss der Straßen- und Tiefbauarbeiten im Mai diesen Jahres, nun auch die Bepflanzungsarbeiten abgenommen. Die durch die römische Geschichte des Ortes gekennzeichnete Dorferneuerungsmaßnahme ist damit abgeschlossen. In Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege wurden die Bauarbeiten durch Archäologen begleitet. Die ca. 1.800 Jahre alten Mauerreste eines Römerkastells wurden dokumentiert und deren Verlauf durch Aufpflasterungen in der Fahrbahn sowie Mauerfragmente für Besucher erkennbar gemacht. Im verkehrsberuhigten Bereich um die Kirche wird der historischen Bedeutung durch Pflasterung der Fahrbahn mit Granit-Großstein Rechnung getragen. In anderen Bereichen sollen die farblich abgesetzten Gehstreifen aus Betonpflaster die Fußgängersicherheit erhöhen. Aufgrund des teilweise engen Straßenraums müssen die Pflasterstreifen bei Bedarf auch überfahrbar sein. LARS consult begleitete das Projekt von der ersten Idee über die Planung für das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben bis zur Umsetzung, Abnahme und Übergabe an den Markt Kellmünz.

 

 170703 lars consult rechbergring kellmuenz bauabnahme

 

Abb.: Vorher links, nachher rechts - Neugestaltung des Rechbergrings in Kellmünz mit Darstellung des Verlaufs des Römerkastells durch Aufpflasterung mit Granitbelag. Links und rechts der Fahrbahn wurde der historische Mauerverlauf mit z. T. mit Originalmaterial wiederhergestellt.