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171121 lars consult bebauungsplan postgaerten plessIm Anschluss an bestehende Baugebiete im Bereich der ehemaligen Postgärten in Pleß wurde im Rahmen des Bebauungsplanes „Hinter den Postgärten III“ der nördliche Siedlungsabschluss geschaffen.


Eine besondere Herausforderung stellte hier der Schallschutz dar - liegt das Plangebiet doch direkt an der Staatsstraße 2031 sowie an der Bahntrasse zwischen Ulm und Kempten. Bereits zu Beginn der Planungen wurde ein schalltechnisches Gutachten erstellt, das im Zuge der Planungen fortgeschrieben und schließlich in den baurechtlichen Festsetzungen berücksichtigt wurde. Aufgrund fehlender Grundstücksverfügbarkeiten sowie unverhältnismäßig hoher Kosten kamen aktive Schallschutzmaßnahmen nicht zum Einsatz. Stattdessen wurde die Umsetzung passiver Schallschutzmaßnahmen direkt an den Gebäuden festgesetzt.


Im Norden erhält das Baugebiet einen gestaffelten Sichtschutzwall, der - mit heimischen Gehölzen bepflanzt - zukünftig als Ortsrandeingrünung und Ortseingang von Pleß fungieren wird. Der Wall liegt dabei hälftig je auf öffentlichem und privatem Grund, so dass die Zugänglichkeit zur Pflege durch den Bauhof jederzeit gewährleistet ist.

 

Die Bebauung orientiert sich in Art und Maß an den bestehenden umliegenden Baugebieten. Im äußeren Ring des Baugebietes verzichtete der Gemeinderat bewusst auf Zeltdächer, um das Ortsbild von Pleß zu bewahren und nicht-heimische Baustile nur dort zuzulassen, wo sie das Ortsbild nicht überprägen. Die Eingriffsfolgen des Baugebietes werden auf einer 1.300 m² großen Fläche im Plesser Ried kompensiert.