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Aktuelles

04.03.2019

Die derzeit wirksamste Methode zur Kollisionsverhinderung von Fledermäusen an Windenergieanlagen sind fledermausfreundliche Betriebsalgorithmen mit zeit- und witterungsabhängigen Abschaltungen. Um die Abschaltparameter zu ermitteln, werden die Fledermausaktivitäten über mindestens zwei Jahre auf Nabenhöhe aufgezeichnet und mit den Wind- und Temperaturbedingungen korreliert. Windenergieanlagen im Wald stellen neue Herausforderungen an die Auswertung der Daten und die Beurteilung des Kollisionsrisikos dar. Zur Ermittlung geeigneter pauschaler und differenzierter Cut-In-Werte werden die Aufzeichnungen sowohl mit der anerkannten, standardisieren Software „ProBat“ als auch gutachterlich ausgewertet. LARS consult verfügt über insgesamt fünf Gondelmonititoring-Systeme des Herstellers ecoobs GmbH und betreut diesbezüglich mehrere Windparks in Süddeutschland.

 

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Abb.: Gondelmonitoring an Windenergieanlagen in Baden-Württemberg zur Kollisionsverhinderung von Fledermäusen

 

19.02.2019

Das Vorkommen von Fledermauspopulationen stellt bei Straßenbauvorhaben nicht selten eine ernstzunehmende artenschutzrechtliche Hürde dar. Durch ihre versteckte, nächtliche Lebensweise, ihre komplexen Lebensraumansprüche und ihre hohe Mobilität fällt eine Beurteilung des Eingriffs aus artenschutzrechtlicher Sicht, ohne die Erhebung umfassender Grundlagendaten, oft schwer. Zur Klärung des Artenspektrums akustisch nicht unterscheidbarer Arten sowie zur Ermittlung von Quartierstandorten und Flugrouten wurde an der B16-Ortsumfahrung Ichenhausen im Sommer 2018 eine umfassende Fledermausuntersuchung mit Netzfängen, Quartier- und Raumnutzungtelemetrie durchgeführt.

 

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Abb. oben: Telemetrieausrüstung, Abb. unten: Einrichtung von Fangnetzen

 

17.12.2018

Vor allem aufgrund des Strukturwandels in der Landwirtschaft stehen die Altorte in dörflichen Regionen inmitten tiefgreifender Veränderungsprozesse. Hohe Leerstandsquoten in den Ortskernen sind zumeist die Folge. In einer Zeit, in der sich die Masse der Bauvorhaben in Richtung Neubaugebiete bewegt und darüber hinaus gewerbliche und landwirtschaftliche Bauten ohne Eingrünung entstehen, verlieren die gewachsenen Dorfränder immer mehr ihre ursprüngliche Gestalt. Aus diesem Grund hat sich die Gemeinde Friesenried dazu entschieden, eine Bestandsanalyse der Altortbereiche von Friesenried, Blöcktach und Salenwang durchzuführen, um diese Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und auf diesen aufbauend Handlungsstrategien für die zukünftige Dorfentwicklung zu erarbeiten. Die Bestandsaufnahme und Analyse der Altortbereiche erfolgte auf Grundlage des Modellprojektes „Dorfkerne_Dorfränder - ein Praxishandbuch zur Ortsbildpflege“.

 

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Abb.: Bestandsaufnahme im Altortbereich von Friesenried auf Basis des Praxishandbuches "Dorfkerne_Dorfränder"

 

Abb.: Beispiele für ortsbildprägende, erhaltenswerte Gebäude in Friesenried (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

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