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Aktuelles

25.06.2018

Die Bürgerwindkraft Fuchstal GmbH & Co. KG betreibt seit September 2016 vier Windenergieanlagen, für die LARS consult bereits die landschaftsplanerischen und naturschutzfachlichen Genehmigungsunterlagen erarbeitet hat. Nun plant die Gemeinde Fuchstal die Errichtung weiterer drei Windenergieanlagen. LARS consult wurde auch in dem neuen Projekt mit der Erstellung der Genehmigungsunterlagen beauftragt. Derzeit wird die Raumnutzungsanalyse kollisionsgefährdeter Vogelarten durchgeführt. Innerhalb des geschlossenen Gemeindewaldes überwacht ein ornithologisch versierter Baumkletterer den Luftraum über den geplanten Windenergieanlagen von einer ca. 38 m hohen Fichte aus. Ein weiterer Vogelexperte beobachtet auf einer Anhöhe von einem 15 m hohen Beobachtungspodest aus den Planungsraum. Die Beobachtungen erfolgen wöchentlich während 6 Stunden zwischen Mitte März und Ende August.

 

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Abb.: Luftraum über den geplanten Windenergieanlagen - im Hintergrund die bereits bestehenden Windräder

04.06.2018

Mit Bekanntmachung vom 24.05.2018 des Zweckverbandes „Interkommunaler Gewerbepark Flughafen Süd – Benningen / Hawangen“ im Amtsblatt des Landkreises Unterallgäu tritt der Bebauungsplan mit Grünordnung „Interkommunaler Gewerbepark Flughafen Süd - Benningen / Hawangen“ in Kraft.

 

BP "Interkommunaler Gewerbepark Flughafen Süd - Benningen / Hawangen"


Im Jahr 2015 gründeten die Gemeinde Benningen und Hawangen einen interkommunalen Zweckverband um gemeinsam eine gewerbliche Nachfolgenutzung des ehemalig militärisch genutzten Areals südlich des Allgäu Airports zu konzipieren. Die Wiedereingliederung dieser Flächen mit direkter Nachbarschaft zum Verkehrsflughafen Memmingen in den Wirtschaftskreislauf stellt für die beteiligten Gemeinden sowie für die gesamte Region einen hohen Impuls der wirtschaftlichen Entwicklung dar. Im Vorfeld wurde zur Verbesserung der Anbindung des Airports und zur Optimierung der Verkehrssituation zwischen den Gemeinden Hawangen und Memmingerberg der Bebauungsplan „Gemeindeverbindungsstraße Memmingerberg – Hawangen“ aufgestellt und am 28.09.2015 als Satzung beschlossen. Diese befindet sich aktuell im Bau und wird voraussichtlich noch in diesem Jahr fertiggestellt.
Der Bebauungsplan mit einer Fläche von ca. 67 ha befindet sich zu mehr als zwei Drittel auf dem Konversionsbereich des ehemaligen Fliegerhorstes. Für eine nachhaltige Folgenutzung berücksichtigt die Planung in diesem Bereich die alten Erschließungssysteme wie z.B. die ehemalige Shelterschleife die weiterhin als Straße genutzt wird. Auch die Shelteranlagen können von den künftigen Eigentümern, der durchgehend als Industrieflächen ausgewiesenen Grundstücke, selbstständig weiter betrieben oder bei Bedarf abgerissen werden. Zur Eingliederung in das Landschaftsbild werden im Bebauungsplan eine Randeingrünung zu den unbebauten, benachbarten Bereichen festgesetzt. Im Plangebiet sind umfassende private sowie auch öffentliche Grünflächen mit verschiedenen Funktionen z.B. für die Niederschlagswasserversickerung, für die gestalterische Gliederung sowie auch für den vorgezogenen Artenschutz vorgesehen. Die Ausgleichsflächen für das gesamte Areal werden in Ausgleichsräumen zur Verfügung gestellt die eine bestmögliche Schonung landwirtschaftlicher Nutzflächen sicherstellt.
Der Zweckverband zielt mit der Umsetzung des Bebauungsplanes auf eine Standortprofilierung mit einem auf die Fahrzeugtechnik und Automobilbranche ausgelegtem Cluster ab. So bilden den Schwerpunkt des Bebauungsplanes die Erweiterungsflächen für das bereits ansässige Unternehmen der FAKT-motion GmbH, die im Bereich ein Prüf- und Testgelände für die Automobilindustrie und deren Zulieferer etabliert. Komplettiert wird dieser Bereich durch die bauliche Entwicklung eines zugehörigen Dienstleistungszentrums für die Automobilforschung. Für die großzügig geschnittenen Grundstücke liegen bereits mehrere Anfragen weiterer Unternehmen aus der Branche der Fahrzeugtechnik vor.

 

 

26.04.2018

Mit Bekanntmachung vom 26.04.2018 tritt der Bebauungsplan mit Grünordnung „Zanderstraße“ aufgestellt nach § 13b BauGB der Gemeinde Sulzberg in Kraft. Nach mehreren Sitzungen im Marktgemeinderat, in denen man sich auf die Erschließungskonzeption und die Baustruktur verständigt hat, konnte der Planentwurf am 09.04.2018 als Satzung beschlossen werden.

 

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Der Bebauungsplan weist ca. 36 Wohnbaugrundstücken zur Deckung des örtlichen Bedarfs nach Wohnraum aus. Dabei wird ein differenziertes Angebot an Ein- und Zweifamilien- sowie auch an Reihenhäusern geschaffen.

Der Marktgemeinderat hat sich bewusst für Höhen- und Dachfestsetzungen entschieden die sich an der umliegenden Bebauung orientieren. So weist die im nördlichen Bereich gelegene Reihenhausbebauung die gleiche Höhe wie der gegenüberliegende Bestand auf. Hier sind zwei Vollgeschosse und ein Dachgeschoss möglich. Diese Grundstücke werden durch ein Wohnungsunternehmen geplant und entwickelt. Das gesamte Plangebiet wird durch die einheitlich gewählte Dachform (Satteldach) ein homogenes Ortsbild erzeugen. Die Gebäudehöhenfestsetzung in Kombination mit den festgelegten Dachneigungen erlauben im Bereich der Einfamilienhausbebauung eine volle Zweigeschossigkeit mit einem flachen Satteldach, aber auch die klassische Variante mit einem Erdgeschoss und einem ausgebauten Dachgeschoss mit Kniestock. Für letztere Variante sind zusätzlich Dachaufbauten sowie Wiederkehre und Zwerchgiebel zulässig. Der Bereich schließt sich somit nicht nur räumlich und funktional, sondern auch baustrukturell an den nördlich angrenzenden Ortsteil Öschle und dessen Wohnbebauung an. Die Marktgemeinde hat mit der Wahl des Bebauungsplanes gemäß § 13b BauGB erstmals das durch die Städtebaurechtsnovelle 2017 eingeführte Instrument des beschleunigten Verfahrens für Außenbereichsflächen genutzt. Der Planungsprozess konnte somit durch die gesetzlichen Vorgaben, z. B. der nicht notwendigen Erstellung eines Umweltberichtes mit Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung, vereinfacht sowie beschleunigt werden.

 

 

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